40 Pfennig
Numero 2165
Ausgabe vom Dienstag, den 25. April 2017

Was habe ich eigentlich gegen Bücher?

Von Professor Xanathon

Damit sind gedruckte Bücher gemeint… Die Ant­wort ist so ein­fach wie kurz: nichts!

Bei mir ste­hen hau­fen­weise davon in Rega­len herum und selbst­ver­ständ­lich machen Bücher gemüt­lich, ver­schaf­fen eine tolle hap­ti­sche Erfah­rung und sind irgend­wie sexy. Ich lese seit ich den­ken kann, und Bücher haben mir unge­zählte schöne Stun­den ver­schafft.

Doch kom­men wir zum eigent­li­chen Anlie­gen die­ses Arti­kels: es geht mir bei die­sem Pro­jekt nicht ein­mal ansatz­weise darum, „gegen Bücher“ zu sein, ganz im Gegen­teil. Per­sön­lich sehe ich aber in einer Koexis­tenz aus eBooks und Print­aus­ga­ben eine Menge Vor­teile und kann nicht ver­ste­hen, warum so viele Leser eBooks nicht nur rund­her­aus ableh­nen, son­dern gera­dezu ver­teu­feln. Seit ich einen eRe­a­der habe, möchte ich das nie mehr mis­sen, denn der Mehr­wert ist erstaun­lich: ich kann zu jeder Zeit tau­sende Bücher (und andere Texte) mit mir her­um­tra­gen und gou­tie­ren. Über­all wo ich über einen Com­pu­ter oder auch nur ein offe­nes WLAN Inter­net-Zugriff habem, komme ich an meine kom­plette e-Bücher­samm­lung, denn die liegt ver­schlüs­selt in der Cloud und ist dank Drop­box auf meh­re­ren Rech­nern gespie­gelt, so dass ein Daten­ver­lust nahezu aus­ge­schlos­sen wer­den kann.

Ich kann ins eBook Anmer­kun­gen und Noti­zen schrei­ben, was ins­be­son­dere für das Ver­fas­sen von Rezen­sio­nen ein unbe­schreib­lich coo­les Fea­ture dar­stellt. Ich kann legal kos­ten­los ange­bo­tene Texte wie Fan­zines, Fan­fik­tion, Spe­cial Inte­rest-Texte aus der gan­zen Welt oder Cory Doc­to­rows Romane nach dem Her­un­ter­la­den sofort lesen, ohne dar­auf war­ten zu müs­sen, dass mir jemand erst was mit irgend­ei­ner Post per Kut­sche zuschickt.

Es geht hier in keins­ter Weise um ein Shoo­tout Buch gegen eBook. Es geht aller­dings sehr wohl darum auf­zu­zei­gen, dass eBooks unschätz­bare Vor­teile haben und fried­lich mit ihren gedruck­ten Pen­dants ko-exis­tie­ren kön­nen. Und es geht darum, wie leicht es für jeder­mann und jeder­frau eigent­lich ist, selbst eBooks zu publi­zie­ren – zumin­dest was den rein tech­ni­schen Vor­gang des Erstel­lens angeht.

Jetzt kla­rer? :o)

Bild: Buch mit Brille, gemein­frei

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2 Kommentare

  1. Wun­der­bar for­mu­liert, dem schließe ich mich an!
    Ich ver­stehe auch nicht, warum so viele Leute gegen die Mög­lich­kei­ten wet­tern, die Ebooks und Co bie­ten.
    http://sarasalamander.de/kommentare/laudatio….1847/
    das waren meine Gedan­ken dazu, und ich freue mich, wenn ich woan­ders immer ent­de­cke, wie jemand sich für Bücher UND Ebooks stark macht :-)

    So, und jetzt geh ich wei­ter sur­fen, ich liebe Steam­punk und bin mal gespannt, auf was ich hier noch alles stoße ;-)

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