40 Pfennig
Numero 2315
Ausgabe vom Freitag, den 22. September 2017

Zur Vorgehensweise

Von Professor Xanathon

Neben dem Über­ar­bei­ten der Geschich­ten befas­se ich mich der­zeit auch damit, mit­tels wel­chen Tools und auf wel­che Wei­se die ver­schie­de­nen eBook-For­ma­te erzeugt wer­den kön­nen.

Ich hat­te mich bereits vor die­sem Pro­jekt mit Mög­lich­kei­ten beschäf­tigt, eBooks zu erstel­len. In Sachen PDF ist das nicht wei­ter schwer, es gibt hau­fen­wei­se Tools — auch kos­ten­lo­se — um brauch­ba­re Datei­en in die­sem For­mat zu gene­rie­ren. Ein wenig kom­pli­zier­ter ist das Gan­ze bereits beim ePub-For­mat. Sigil ist ein sehr brauch­ba­res Tool, das aller­dings noch ein paar Kin­der­krank­hei­ten hat, und ich mus­s­te fest­stel­len, dass sich die­se ins­be­son­de­re bei kom­ple­xe­ren Doku­men­ten zei­gen.

Die Ser­ver-Lösung Boo­ki ist zwar eben­falls sehr brauch­bar, aller­dings geriet mir dort der Auf­wand für die For­ma­tie­rung mit­tels ange­pass­ter CSS-Datei­en deut­li­ch zu groß, wes­we­gen ich das Sys­tem nach kur­zer Prü­fung ver­warf.

Eher zufäl­lig stol­per­te ich über ein neu­es Tool. Genau­er gesagt han­delt es sich dabei um ein Plugin für Open­Of­fice namens Wri­ter2e­Pub, das nach kur­zem Test groß­ar­ti­ge ePub-Datei­en expor­tier­te. Not­wen­di­ge Nach­ar­bei­ten kann man dann wie­der sehr gut in Sigil durch­füh­ren. Das ist ins­be­son­de­re auch des­we­gen ange­nehm, da die gesam­te Vor­be­rei­tung ohne­hin in Open­Of­fice geschieht.

Damit wird der gesam­te Her­stel­lungs­pro­zess mit Open Sour­ce-Tools rea­li­siert. :o) (bei der Umwand­lung in ein For­mat für Ama­zons Kind­le-Store wer­de ich aller­dings in der letz­ten Pha­se mög­li­cher­wei­se auf deren Werk­zeu­ge zurück­grei­fen müs­sen — das prü­fe ich, wenn es soweit ist, Prio­ri­tät haben erst ein­mal PDF und ePub).

Dieser Beitrag wurde in Hintergrund, Nachrichten veröffentlicht und getaggt , , , , , , . Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. ediFanoB sagt:

    Da es immer noch vie­le Leu­te ohne eBook rea­der gibt (dazu zäh­le auch ich), fin­de ich die Ver­öf­fent­li­chung in den For­ma­ten PDF und EPUB sehr hilf­reich. Außer­dem kann ich die­se For­ma­te auch auf mei­nem Linux Lap­top lesen, was mit mit dem Kind­le-For­mat nicht funk­tio­niert.
    Den Acro­bat-Rea­der gibt es umson­st und es gibt ein EPUB Addon für den Fire­fox.

    Möge die Übung gelin­gen. Viel Glück.

    • Professor Xanathon sagt:

      Es gibt ja glück­li­cher­wei­se auch diver­se eRe­a­der abseits des Kind­le, auch wenn die Medi­en und Ama­zons PR-Abtei­lung gern einen ande­ren Ein­druck erwe­cken wol­len… :)
      Wobei ePub ja nun streng gese­hen DAS offe­ne For­mat für eRe­a­der schlecht­hin ist… :o) Dass man es auch auf ande­ren Platt­for­men lesen kann, ist ein zusätz­li­ches Goo­die.

      Mög­li­ch ist auch immer, ein ePub auf dem Smart­pho­ne zu lesen. Mit einem ent­spre­chend gro­ßen Bild­schirm macht das sogar Spaß.

      Und: es war immer mein Plan, die ande­ren For­ma­te (ePub & PDF) vor dem pro­prie­tä­ren Kind­le-For­mat zu bedie­nen.

Einen Kommentar hinterlassen

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *

*
*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

{"result":"error", "message":"You can't access this resource as it requires an 'view' access for the website id = 1."}