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Numero 2195
Ausgabe vom Donnerstag, den 25. Mai 2017

Fragen & Antworten

Auf die­ser Sei­te wer­de ich gestell­te Fra­gen sam­meln und ver­su­chen halb­wegs sinn­vol­le :o) Ant­wor­ten dar­auf zu geben. Die Lis­te wird bei Bedarf und wenn Fra­gen ein­tru­deln erwei­tert.

Für Autoren

F: Steam­punk? Was ist eigent­li­ch Steam­punk? Und was soll ich schrei­ben?

A: Die Beant­wor­tung der Fra­ge “was ist eigent­li­ch Steam­punk?” ist nicht ganz ein­fach und nicht abschlie­ßend zu klä­ren. Ich nähe­re mich dem bei­spiels­wei­se aus einem lite­ra­ri­schen Blick­win­kel in einem Arti­kel. Es gibt aber noch vie­le ande­re Blick­win­kel. Grund­sätz­li­ch soll­te eins klar sein: wir schrei­ben hier an den “Steam­punk-Chro­ni­ken” — das bedeu­tet: Steam­punk soll­te ein zen­tra­ler Punkt der Geschich­te sein. Es reicht (meis­tens) nicht, ein­fach eine belie­bi­ge Sto­ry mit einem Dampf­wa­gen oder einem Zep­pe­lin zu ver­se­hen und dann anzu­neh­men, dass das schon irgend­wie Steam­punk sein wird (wenn der Rest der Sto­ry bril­li­ant ist, kann das den­no­ch klap­pen — man soll­te sich aber nicht dar­auf ver­las­sen …). Und: stell Dir die Fra­ge: wür­de mei­ne Geschich­te auch ohne das Steam­punk-Ele­ment funk­tio­nie­ren? Wenn die Ant­wort “ja” lau­tet, stimmt was nicht.

F: Von einem Zei­chen­ma­xi­mum habe ich gele­sen, aber gibt es auch ein Mini­mum (Sei­ten, Zei­len, Zei­chen)?

A: Ich habe des­we­gen auf die Anga­be eines Mini­mums ver­zich­tet, weil es mög­li­cher­wei­se sein kann, dass auch eine Mini-Vignet­te trotz oder gera­de wegen der Kür­ze ein inter­es­san­ter Bei­trag sein könn­te. Grund­sätz­li­ch gibt es also kein Mini­mum, aller­dings liegt der Fokus auf Kurz­ge­schich­ten, also wäre ein Mini­mum von zwei, drei Norm­sei­ten wohl sinn­voll.

F: Dür­fen auch Gra­fi­ken ein­ge­bun­den wer­den, wenn man die Lizenz dafür hat (also vor­zugs­wei­se selbst­er­stellt)?

A: Ja, dür­fen sie. Aller­dings die­se dann bit­te nicht im Doku­ment ein­ge­bun­den son­dern geson­dert über­mit­teln (bit­te vor­er­st png oder jpg und erst­mal bit­te kei­ne zig-Mega­byte-Datei­en per Mail — die brau­chen wir eigent­li­ch erst wenn es zu einer Druck­ver­si­on kom­men soll­te) und damit rech­nen, dass die Gra­fi­ken für die Ver­öf­fent­li­chung­for­ma­te ange­passt wer­den müs­sen. Das kann ins­be­son­de­re bei ePubs dazu füh­ren, dass vor­ge­se­he­ne Posi­tio­nen mög­li­cher­wei­se nicht exakt über­nom­men wer­den kön­nen.
Und bit­te dar­über im Kla­ren sein, dass es sein könn­te, dass die Geschich­te genom­men wird, die Gra­fi­ken aber abge­lehnt wer­den.

F: Wird es eine Art Lek­to­rat geben, das die Tex­te noch­mals prüft?

A: Ja, wird es. Das ist der Hin­weis auf “redak­tio­nel­le Bear­bei­tung” im Aus­schrei­bungs­text. :) Aller­dings kann es nicht geleis­tet wer­den, einen von Recht­schreib­feh­lern strot­zen­den Text in eine les­ba­re Geschich­te umzu­lek­t­o­rie­ren, des­we­gen wer­den — wie in der Aus­schrei­bung erwähnt — all­zu feh­ler­strot­zen­de Geschich­ten gleich abge­lehnt.

F: Wel­che Crea­ti­ve Com­mons-Lizenz wird Anwen­dung fin­den? Und was ist CC eigent­li­ch?

A: CC BY-NC-NDNamens­nen­nung — Nicht­Kom­mer­zi­ell — Kei­ne Bear­bei­tung. Details zu CC-Lizen­zen und zur Phi­lo­so­phie hin­ter Crea­ti­ve Com­mons fin­den sich auf den deut­schen CC-Sei­ten.

F: Crea­ti­ve Com­mons? Gebe ich mei­ne Rech­te damit nicht ab?

A: Nein, selbst­ver­ständ­li­ch nicht. Die Rech­te blei­ben beim Autor. Durch eure Ein­sen­dung erlaubt ihr mir nur, eure Geschich­te in der aus­ge­schrie­be­nen Antho­lo­gie ver­öf­fent­li­chen zu dür­fen (plus 1:1-Einsprechungen, Lesun­gen oder even­tu­el­len Über­set­zun­gen — aus letz­te­rem wird aber wahr­schein­li­ch eh nix, weil viel zu teu­er). Die Details zur Nut­zung ste­hen in der jewei­li­gen Aus­schrei­bung. Wenn sich jemand das eBook her­un­ter lädt, darf er es an Drit­te wei­ter­ge­ben. Ist auch kein Pro­blem, kos­tet ja in der epub- und pdf-Fas­sung eh nix (die Kind­le-Ver­si­on darf man auch wei­ter geben, alles ande­re macht kei­o­nen Sinn. Jeder wei­ter gege­be­ne Datei ist Wer­bung für das Pro­jekt). Wenn ein Ver­lag die Geschich­te dru­cken möch­te, muss er vor­her fra­gen. Wenn Peter Jack­son die Geschich­te ver­fi­men möch­te, muss er vor­her fra­gen. Durch die ver­wen­de­te Lizenz ist eine pri­va­te, nicht­kom­mer­zi­el­le Ver­wen­dung aber in Ord­nung und völ­lig legal. Man könn­te auf­grund der Ein­schrän­kung “kei­ne Bear­bei­tung” dar­über dis­ku­tie­ren, ob eine Schul­klas­se eine der Geschich­ten auf­füh­ren darf. Ich hät­te nichts dage­gen (streng genom­men, han­delt es sich um eine Bear­bei­tung), aber im Zwei­fels­fall ein­fach mal fra­gen. Mei­ne email-Adres­se steht im Impres­sum.

Soll­ten auf ein­mal mil­lio­nen Leser welt­weit das Buch gran­di­os fin­den und Chris Nolan einen Kino-Block­bus­ter draus machen, müss­te ich euch gemäß deut­schem Recht (dank des soge­nann­ten “Best­sel­ler-Para­gra­phen”) ohne­hin aus­zah­len. :o)

F: War­um soll­te ich mit­ma­chen, wenn es kein Hono­rar gibt?

A: Gute Fra­ge. Weil Schrei­ben Spaß macht? Weil das eine gute Wer­bung für den Autor ist? Viel­leicht erin­nert sich ein Leser an gen­au Dei­ne Geschich­te aus den Steam­punk-Chro­ni­ken, wenn Du der­ein­st ein Buch im Regal einer Buch­hand­lung ste­hen hast, und kauft das des­we­gen? Weil im SF- und Fan­ta­sy-Fan­dom seit Jahr­zehn­ten in Fan­zines Sto­ries kos­ten­los ver­öf­fent­licht wer­den und wir so etwas heu­te pro­fes­sio­nell auf­ma­chen kön­nen? Weil Dich ein inne­rer Zwang dazu treibt? Weil Du das Pro­jekt gut fin­dest? Weil Du Bock drauf hast? Weil Du gut bist? Weil Du reich und berühmt wer­den wirst? … Na gut,Letzteres ist lei­der recht unwahr­schein­li­ch, aber man weiß ja nie …

 

Für Leser

F: In wel­chen For­ma­ten sol­len die eBooks ange­bo­ten wer­den?

A: Kon­kret geplant ist an ers­ter Stel­le ePub, an zwei­ter Posi­ti­on PDF, damit dürf­te der größ­te Teil der poten­ti­el­len Lese­ge­rä­te bereits abge­deckt sein. Ich prü­fe die Mög­lich­keit, eine HTML5-off­line-Fas­sung für iOS-Gerä­te anzu­bie­ten (Update: wird es nicht geben, zu viel Auf­wand). Da die­se aber auch pro­blem­los ePub und PDF dar­stel­len kön­nen, wer­de ich das nur dann tun, wenn der Nut­zen den Auf­wand recht­fer­tigt (und es aus­pro­bie­ren, weil ich Spaß dar­an habe, so etwas zu tes­ten :o).

F: Und die STEAMPUNK-CHRONIKEN kos­ten tat­säch­li­ch nichts?

A: Ja und nein — das ist eine Fra­ge der Sicht. Ja, die Chro­ni­ken wer­den erst ein­mal kos­ten­los abge­ge­ben und dür­fen auf­grund der CC-Lizenz auch wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Der Fair­ness hal­ber wäre es aber wirk­li­ch pri­ma, wenn der Leser es mit einem finan­zi­el­len Bei­trag hono­rie­ren wür­de, wenn ihm oder ihr die Lek­tü­re gefal­len hat. Wenn man betrach­tet, was man heut­zu­ta­ge schon für Taschen­bü­cher zahlt, ist die Alter­na­ti­ve hier wirk­li­ch spott­bil­lig, denn man bestimmt selbst den Preis. :o)
Da Pay­Pal und Co. aller­dings saf­ti­ge (und in mei­nen Augen unver­schäm­te) Gebüh­ren ver­la­gen (lei­der hat man kei­ne Alter­na­ti­ven in Sachen Micro­pay­ment) soll­te ein Min­dest­be­trag nicht unter­schrit­ten wer­den. Der wird vor­aus­sicht­li­ch bei einem Euro lie­gen.

F: Eine Thea­ter­auf­füh­rung ist doch streng genom­men ein abge­lei­te­tes Werk?

A: Ja, ist sie. Aber wir wol­len das mal nicht so eng sehen. Im Zwei­fels­fall ein­fach fra­gen: sh[at]steampunk-chroniken[dot].de

F: Kann ich ein­zel­ne Geschich­ten aus den Büchern wei­ter geben?

A: Nein, die Lizenz gilt für die Gesamt­heit der Wer­ke, Inhalt und Rei­hen­fol­ge müs­sen erhal­ten blei­ben.

Ein Kommentar

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    […] Fra­gen und Ant­wor­ten zur Aus­schrei­bung […]

  2. Paule Amca sagt:

    Der Link “Die Steam­punk-Chro­ni­ken | Mars and Nep­tu­ne” ver­weist auf eine tote (404) Sei­te.
    http://marsandneptune.wordpress.com/2011/05/31/die-steampunk-chroniken/
    Bit­te behe­ben — dan­ke schön.

One Trackback

  1. Von Die Steampunk-Chroniken | Mars and Neptune am 31. Mai 2011 um 18:22 Uhr veröffentlicht

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    […] Fra­gen und Ant­wor­ten zur Aus­schrei­bung […]

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