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Numero 2107
Ausgabe vom Sonntag, den 26. Februar 2017

Fragen & Antworten

Auf die­ser Seite werde ich gestellte Fra­gen sam­meln und ver­su­chen halb­wegs sinn­volle :o) Ant­wor­ten dar­auf zu geben. Die Liste wird bei Bedarf und wenn Fra­gen ein­tru­deln erwei­tert.

Für Autoren

F: Steam­punk? Was ist eigent­lich Steam­punk? Und was soll ich schrei­ben?

A: Die Beant­wor­tung der Frage „was ist eigent­lich Steam­punk?“ ist nicht ganz ein­fach und nicht abschlie­ßend zu klä­ren. Ich nähere mich dem bei­spiels­weise aus einem lite­ra­ri­schen Blick­win­kel in einem Arti­kel. Es gibt aber noch viele andere Blick­win­kel. Grund­sätz­lich sollte eins klar sein: wir schrei­ben hier an den „Steam­punk-Chro­ni­ken“ – das bedeu­tet: Steam­punk sollte ein zen­tra­ler Punkt der Geschichte sein. Es reicht (meis­tens) nicht, ein­fach eine belie­bige Story mit einem Dampf­wa­gen oder einem Zep­pe­lin zu ver­se­hen und dann anzu­neh­men, dass das schon irgend­wie Steam­punk sein wird (wenn der Rest der Story bril­li­ant ist, kann das den­noch klap­pen – man sollte sich aber nicht dar­auf ver­las­sen …). Und: stell Dir die Frage: würde meine Geschichte auch ohne das Steam­punk-Ele­ment funk­tio­nie­ren? Wenn die Ant­wort „ja“ lau­tet, stimmt was nicht.

F: Von einem Zei­chen­ma­xi­mum habe ich gele­sen, aber gibt es auch ein Mini­mum (Sei­ten, Zei­len, Zei­chen)?

A: Ich habe des­we­gen auf die Angabe eines Mini­mums ver­zich­tet, weil es mög­li­cher­weise sein kann, dass auch eine Mini-Vignette trotz oder gerade wegen der Kürze ein inter­es­san­ter Bei­trag sein könnte. Grund­sätz­lich gibt es also kein Mini­mum, aller­dings liegt der Fokus auf Kurz­ge­schich­ten, also wäre ein Mini­mum von zwei, drei Norm­sei­ten wohl sinn­voll.

F: Dür­fen auch Gra­fi­ken ein­ge­bun­den wer­den, wenn man die Lizenz dafür hat (also vor­zugs­weise selbst­er­stellt)?

A: Ja, dür­fen sie. Aller­dings diese dann bitte nicht im Doku­ment ein­ge­bun­den son­dern geson­dert über­mit­teln (bitte vor­erst png oder jpg und erst­mal bitte keine zig-Mega­byte-Dateien per Mail – die brau­chen wir eigent­lich erst wenn es zu einer Druck­ver­sion kom­men sollte) und damit rech­nen, dass die Gra­fi­ken für die Ver­öf­fent­li­chung­for­mate ange­passt wer­den müs­sen. Das kann ins­be­son­dere bei ePubs dazu füh­ren, dass vor­ge­se­hene Posi­tio­nen mög­li­cher­weise nicht exakt über­nom­men wer­den kön­nen.
Und bitte dar­über im Kla­ren sein, dass es sein könnte, dass die Geschichte genom­men wird, die Gra­fi­ken aber abge­lehnt wer­den.

F: Wird es eine Art Lek­to­rat geben, das die Texte noch­mals prüft?

A: Ja, wird es. Das ist der Hin­weis auf „redak­tio­nelle Bear­bei­tung“ im Aus­schrei­bungs­text. :) Aller­dings kann es nicht geleis­tet wer­den, einen von Recht­schreib­feh­lern strot­zen­den Text in eine les­bare Geschichte umzu­lek­t­o­rie­ren, des­we­gen wer­den – wie in der Aus­schrei­bung erwähnt – allzu feh­ler­strot­zende Geschich­ten gleich abge­lehnt.

F: Wel­che Crea­tive Com­mons-Lizenz wird Anwen­dung fin­den? Und was ist CC eigent­lich?

A: CC BY-NC-NDNamens­nen­nung – Nicht­Kom­mer­zi­ell – Keine Bear­bei­tung. Details zu CC-Lizen­zen und zur Phi­lo­so­phie hin­ter Crea­tive Com­mons fin­den sich auf den deut­schen CC-Sei­ten.

F: Crea­tive Com­mons? Gebe ich meine Rechte damit nicht ab?

A: Nein, selbst­ver­ständ­lich nicht. Die Rechte blei­ben beim Autor. Durch eure Ein­sen­dung erlaubt ihr mir nur, eure Geschichte in der aus­ge­schrie­be­nen Antho­lo­gie ver­öf­fent­li­chen zu dür­fen (plus 1:1-Einsprechungen, Lesun­gen oder even­tu­el­len Über­set­zun­gen – aus letz­te­rem wird aber wahr­schein­lich eh nix, weil viel zu teuer). Die Details zur Nut­zung ste­hen in der jewei­li­gen Aus­schrei­bung. Wenn sich jemand das eBook her­un­ter lädt, darf er es an Dritte wei­ter­ge­ben. Ist auch kein Pro­blem, kos­tet ja in der epub- und pdf-Fas­sung eh nix (die Kindle-Ver­sion darf man auch wei­ter geben, alles andere macht kei­o­nen Sinn. Jeder wei­ter gege­bene Datei ist Wer­bung für das Pro­jekt). Wenn ein Ver­lag die Geschichte dru­cken möchte, muss er vor­her fra­gen. Wenn Peter Jack­son die Geschichte ver­fi­men möchte, muss er vor­her fra­gen. Durch die ver­wen­dete Lizenz ist eine pri­vate, nicht­kom­mer­zi­elle Ver­wen­dung aber in Ord­nung und völ­lig legal. Man könnte auf­grund der Ein­schrän­kung „keine Bear­bei­tung“ dar­über dis­ku­tie­ren, ob eine Schul­klasse eine der Geschich­ten auf­füh­ren darf. Ich hätte nichts dage­gen (streng genom­men, han­delt es sich um eine Bear­bei­tung), aber im Zwei­fels­fall ein­fach mal fra­gen. Meine email-Adresse steht im Impres­sum.

Soll­ten auf ein­mal mil­lio­nen Leser welt­weit das Buch gran­dios fin­den und Chris Nolan einen Kino-Block­bus­ter draus machen, müsste ich euch gemäß deut­schem Recht (dank des soge­nann­ten „Best­sel­ler-Para­gra­phen„) ohne­hin aus­zah­len. :o)

F: Warum sollte ich mit­ma­chen, wenn es kein Hono­rar gibt?

A: Gute Frage. Weil Schrei­ben Spaß macht? Weil das eine gute Wer­bung für den Autor ist? Viel­leicht erin­nert sich ein Leser an genau Deine Geschichte aus den Steam­punk-Chro­ni­ken, wenn Du der­einst ein Buch im Regal einer Buch­hand­lung ste­hen hast, und kauft das des­we­gen? Weil im SF- und Fan­tasy-Fan­dom seit Jahr­zehn­ten in Fan­zines Sto­ries kos­ten­los ver­öf­fent­licht wer­den und wir so etwas heute pro­fes­sio­nell auf­ma­chen kön­nen? Weil Dich ein inne­rer Zwang dazu treibt? Weil Du das Pro­jekt gut fin­dest? Weil Du Bock drauf hast? Weil Du gut bist? Weil Du reich und berühmt wer­den wirst? … Na gut,Letzteres ist lei­der recht unwahr­schein­lich, aber man weiß ja nie …

 

Für Leser

F: In wel­chen For­ma­ten sol­len die eBooks ange­bo­ten wer­den?

A: Kon­kret geplant ist an ers­ter Stelle ePub, an zwei­ter Posi­tion PDF, damit dürfte der größte Teil der poten­ti­el­len Lese­ge­räte bereits abge­deckt sein. Ich prüfe die Mög­lich­keit, eine HTML5-off­line-Fas­sung für iOS-Geräte anzu­bie­ten (Update: wird es nicht geben, zu viel Auf­wand). Da diese aber auch pro­blem­los ePub und PDF dar­stel­len kön­nen, werde ich das nur dann tun, wenn der Nut­zen den Auf­wand recht­fer­tigt (und es aus­pro­bie­ren, weil ich Spaß daran habe, so etwas zu tes­ten :o).

F: Und die STEAMPUNK-CHRONIKEN kos­ten tat­säch­lich nichts?

A: Ja und nein – das ist eine Frage der Sicht. Ja, die Chro­ni­ken wer­den erst ein­mal kos­ten­los abge­ge­ben und dür­fen auf­grund der CC-Lizenz auch wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Der Fair­ness hal­ber wäre es aber wirk­lich prima, wenn der Leser es mit einem finan­zi­el­len Bei­trag hono­rie­ren würde, wenn ihm oder ihr die Lek­türe gefal­len hat. Wenn man betrach­tet, was man heut­zu­tage schon für Taschen­bü­cher zahlt, ist die Alter­na­tive hier wirk­lich spott­bil­lig, denn man bestimmt selbst den Preis. :o)
Da Pay­Pal und Co. aller­dings saf­tige (und in mei­nen Augen unver­schämte) Gebüh­ren ver­la­gen (lei­der hat man keine Alter­na­ti­ven in Sachen Micro­pay­ment) sollte ein Min­dest­be­trag nicht unter­schrit­ten wer­den. Der wird vor­aus­sicht­lich bei einem Euro lie­gen.

F: Eine Thea­ter­auf­füh­rung ist doch streng genom­men ein abge­lei­te­tes Werk?

A: Ja, ist sie. Aber wir wol­len das mal nicht so eng sehen. Im Zwei­fels­fall ein­fach fra­gen: sh[at]steampunk-chroniken[dot].de

F: Kann ich ein­zelne Geschich­ten aus den Büchern wei­ter geben?

A: Nein, die Lizenz gilt für die Gesamt­heit der Werke, Inhalt und Rei­hen­folge müs­sen erhal­ten blei­ben.

Ein Kommentar

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  2. Paule Amca sagt:

    Der Link „Die Steam­punk-Chro­ni­ken | Mars and Nep­tune“ ver­weist auf eine tote (404) Seite.
    http://marsandneptune.wordpress.com/2011/05/31/die-steampunk-chroniken/
    Bitte behe­ben – danke schön.

One Trackback

  1. Von Die Steampunk-Chroniken | Mars and Neptune am 31. Mai 2011 um 18:22 Uhr veröffentlicht

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    […] Fra­gen und Ant­wor­ten zur Aus­schrei­bung […]

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