40 Pfennig
Numero 3621
Ausgabe vom Dienstag, den 20. April 2021

Was habe ich eigentlich gegen Bücher?

Von Professor Xanathon

Damit sind gedruckte Bücher gemeint… Die Antwort ist so einfach wie kurz: nichts!

Bei mir stehen haufenweise davon in Regalen herum und selbstverständlich machen Bücher gemütlich, verschaffen eine tolle haptische Erfahrung und sind irgendwie sexy. Ich lese seit ich denken kann, und Bücher haben mir ungezählte schöne Stunden verschafft.

Doch kommen wir zum eigentlichen Anliegen dieses Artikels: es geht mir bei diesem Projekt nicht einmal ansatzweise darum, „gegen Bücher“ zu sein, ganz im Gegenteil. Persönlich sehe ich aber in einer Koexistenz aus eBooks und Printausgaben eine Menge Vorteile und kann nicht verstehen, warum so viele Leser eBooks nicht nur rundheraus ablehnen, sondern geradezu verteufeln. Seit ich einen eReader habe, möchte ich das nie mehr missen, denn der Mehrwert ist erstaunlich: ich kann zu jeder Zeit tausende Bücher (und andere Texte) mit mir herumtragen und goutieren. Überall wo ich über einen Computer oder auch nur ein offenes WLAN Internet-Zugriff habem, komme ich an meine komplette e-Büchersammlung, denn die liegt verschlüsselt in der Cloud und ist dank Dropbox auf mehreren Rechnern gespiegelt, so dass ein Datenverlust nahezu ausgeschlossen werden kann.

Ich kann ins eBook Anmerkungen und Notizen schreiben, was insbesondere für das Verfassen von Rezensionen ein unbeschreiblich cooles Feature darstellt. Ich kann legal kostenlos angebotene Texte wie Fanzines, Fanfiktion, Special Interest-Texte aus der ganzen Welt oder Cory Doctorows Romane nach dem Herunterladen sofort lesen, ohne darauf warten zu müssen, dass mir jemand erst was mit irgendeiner Post per Kutsche zuschickt.

Es geht hier in keinster Weise um ein Shootout Buch gegen eBook. Es geht allerdings sehr wohl darum aufzuzeigen, dass eBooks unschätzbare Vorteile haben und friedlich mit ihren gedruckten Pendants ko-existieren können. Und es geht darum, wie leicht es für jedermann und jederfrau eigentlich ist, selbst eBooks zu publizieren – zumindest was den rein technischen Vorgang des Erstellens angeht.

Jetzt klarer? :o)

Bild: Buch mit Brille, gemeinfrei

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2 Kommentare

  1. Wunderbar formuliert, dem schließe ich mich an!
    Ich verstehe auch nicht, warum so viele Leute gegen die Möglichkeiten wettern, die Ebooks und Co bieten.
    http://sarasalamander.de/kommentare/laudatio….1847/
    das waren meine Gedanken dazu, und ich freue mich, wenn ich woanders immer entdecke, wie jemand sich für Bücher UND Ebooks stark macht :-)

    So, und jetzt geh ich weiter surfen, ich liebe Steampunk und bin mal gespannt, auf was ich hier noch alles stoße ;-)

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