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Numero 3640
Ausgabe vom Sonntag, den 9. Mai 2021

Neujahrsansprache des Professors

Von Professor Xanathon

Wir bitte um Verzeihung, falls die Neujahrsansprache auf manchen Planeten des Sonnensystems bedingt durch die Zeitverschiebungen der Æther-Raumfahrt erst verspätet erscheint. :o)

Ich möchte den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, einmal ein wenig über das Projekt »Steampunk-Chroniken« zu reflektieren und eine Bestandsaufnahme vorzunehmen.

Mitte November erschien der erste Band zum Download hier auf der Seite, bei Beam-eBooks und kurz darauf auch bei Amazon. Die Downloadzahlen außerhalb von Amazon sind beeindruckend, wir haben inzwischen einen Downloadcount von 3100 Exemplaren überschritten, um Weihnachten herum kam es noch einmal zu einem kleinen Boom, wahrscheinlich ausgelöst durch die unter dem Baum vorgefundenen eReader. Um mal einen Vergleich zu bieten: KiWi hat von Schätzings Bestseller »Der Schwarm« insgesamt gerade mal 7000 eBooks verkauft (Quelle: Heise), da halte ich die 3000 herunter geladenen Exemplare der »Chroniken« innerhalb von anderthalb Monaten für eine mehr als erstklassige Zahl. Wobei selbstverständlich völlig unklar ist, wie oft das eBook an Dritte, also an Freunde und Bekannte, weiter gegeben wurde; im »Umlauf« werden wahrscheinlich noch deutlich mehr Exemplare sein.

Dieser Teil des Experiments, also ein eBook auf professionellem Niveau mit herausragenden Geschichten zu veröffentlichen war also mehr als erfolgreich und hat grandios funktioniert. Die Rückmeldungen, die mich privat und über die bekannten offenen Kanäle (beispielsweise diese Webseite und Facebook) erreichten, sind fast durch die Bank weg äußerst positiv, gerade eben gab es die erst fünf-Sterne Rezension einer Leserin bei Amazon.

Dafür muss ein anderer Teil des Experiments definitiv als gescheitert gelten. Meine Ansicht, dass für ein kostenlos zur Verfügung gestelltes eBook auch ein freiwilliger Obolus gezahlt wird, war offensichtlich falsch und was insbesondere in englischsprachigen Ländern und im Zusammenhang beispielsweise mit Software großartig funktioniert, klappt hierzulande wohl nicht. Via PayPal sind gerade mal zwölf Spenden eingegangen, zwei kamen direkt aufs Bankkonto und eine ging via Bitcoin ein (zirka 20 Exemplare wurden darüber hinaus bislang via Amazon abgesetzt, das ist deswegen eine ungefähre Angabe, da man Kindle-eBooks auch zurück geben kann, deswegen kann die genaue Zahl hier fluktuieren).
Der resultierende Betrag deckt im Prinzip nicht mal die Kosten fürs Webseitenhosting und schon mal lange nicht die für den betriebenen Aufwand.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Spendern, die das Projekt mit einem Betrag unterstützt haben, ganz herzlich ausdrücklich bedanken!

Die geringe Spendenbereitschaft ist natürlich äußerst bedauerlich und ich muss mir überlegen, wie ich das Projekt fortführe. Ganz klar ist, dass der »Band einspunktfünf« mit weiteren Æther-Raumfahrt-Geschichten auf jeden Fall erscheinen wird. Ich werde allerdings weniger Zeit darauf verwenden können, als auf Band eins »Æthergarn«, das bedeutet, es wird alles etwas länger dauern.

Wie Captain Serenus im Clockworker bereits völlig korrekt anmerkte, handelt es sich bei den »Steampunk-Chroniken« um ein Pionierprojekt. Bei Pioniertaten muss man jedoch immer mit Rückschlägen rechnen und sollte sich von diesen nicht allzu sehr aus dem Konzept bringen lassen. Ich glaube nach wie vor an die Idee hinter den Steampunk-Chroniken und bin noch nicht gewillt, einfach so aufzugeben, nur weil ein Marssturm den frisch errichteten Ætherhafen ein klein wenig verwüstet hat. Bevor ich das virtuelle Handtuch hinwerfe, warte ich lieber noch ein wenig ab und gebe dem Projekt etwas mehr Zeit, um ins Bewusstsein der potentiellen Leser einzusickern.

Ich denke darüber nach, die weiteren Bände vielleicht nicht mehr kostenlos anzubieten, sondern gleich gegen einen geringen Obolus, aber selbstverständlich weiterhin ohne jegliche DRM-Maßnahmen. Oder aber ich werde erneut so verfahren, wie beim ersten Band – vielleicht trudeln ja auch noch Spenden ein. Wir werden es gemeinsam heraus finden.

Bild: „Steampunk Robot Girl“ Copyright Innovari – fotolia.com

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13 Kommentare

  1. Na, das ist ja mal eine ernüchternde Bilanz. Ca. 1% Bezahlerquote ist ja schon fast ein Armutszeugnis. Schade, schade. Aber schön, dass du dich nicht völlig entmutigen lässt. Ich drücke die Daumen für die Zukunft

  2. A. Peter sagt:

    Schade, dass die Spendenaktion gescheitert ist. Ich war einer der Spender und werde auch für die Chroniken 1.5 Spenden, sobald sie herausgegeben sind.

    Es zeigt, dass meine Einschätzung leider korrekt ist: In Deutschland sind nur noch Wenige bereit, den Wert einer Leistung einzuschätzen und diesen Wert entsprechend zu vergüten.

    • Professor Xanathon sagt:

      Hm, ich weiß nicht. Ich hoffe ja immer noch, dass diese Art der Vergütung noch zu neu ist und bei uns noch nicht richtig ins Bewusstsein eingesickert ist. Alle „digital Natives“, die ich kenne, nutzen Freeware und zahlen auch dafür – wahrscheinlich ist das Konzept beim „normalen“ Internetnutzer, der seit Jahren mit „Geiz ist geil!“ bombardiert wird, noch nicht angekommen. Ich hoffe, dass das noch wird.

      Ich denke im Moment darüber nach, wie ich mich bei den Spendern konkret bedanken kann. Eine Möglichkeit, die mir eingefallen ist, könnte sein, dass sie den nächsten Band deutlich vor den anderen Lesern erhalten werden.

      • A. Peter sagt:

        Ich hoffe ja so, dass Sie recht haben, und das Konzep des freiwilligen zahlens in Deutschland einfach noch zu neu ist. Andererseits sind die Spendenbuttons ja deutlich genug angebracht und in dieser digitalen Zeit ist dank PayPal eine Spende innerhalb von einer Minute getätigt.

        Aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich werde im eReader-Forum mal was zu dem Thema schreiben. Vielleicht finden sich ja noch ein paar Spender.

        • Professor Xanathon sagt:

          PayPal ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Was die in Sachen unberechtigte Kontosperrungen und mangelhaftem Support abziehen (siehe einschlägige Meldungen auf Heise und Co.) geht auf keine Kuhhaut. Von der Nummer, ein US-Embargo gegen Kuba hierzulande durchsetzen zu wollen mal ganz abgesehen. Es ist in höchstem Maße bedauerlich, dass es keine ähnlich komfortabel zu nutzende Micropayment-Alternative gibt und auch keine am Horizont ist (ich weiß nämlich auch nicht wirklich, ob Google Wallet eine erstrebenswerte Alternative wäre).

          Was ich damit sagen will ist, dass ich verstehen kann, wenn es Personen gibt, die PayPal nicht nutzen möchten.

          • Da ist durchaus was dran. Abgesehen davon, dass ich mit Paypal gerade große technische Probleme habe.
            Deswegen habe ich auch gewartet, bis das Æethergarn bei Amazon verfügbar war, um es dort zu kaufen. Das ist halt bequemer, als es runterzuladen, manuell zum Kindle zu schicken und mir dann noch Gedanken übers Spenden machen zu müssen.
            Ich kann mir vorstellen, dass es auch anderen Leuten so geht, dass es gar nicht der Euro für das Buch ist, der das Spenden verhindert, sondern der zusätzliche Aufwand. Im Prinzip müsste gleich beim Download die Frage kommen: „Wie viel möchtest du zahlen?“, dann gibt man eine Zahl ein und fertig. Dann wäre die Zahlungsbereitschaft meiner Meinung nach sicherlich höher. Aber dafür gibt es ja leider noch keine (sicherheits- und datenschutz-)technische Lösung.

          • Professor Xanathon sagt:

            Via PayPal wäre das technisch realisierbar, bei anderen Zahlungsmethoden würde die Einrichtung einer Schnittstelle über einen entsprechenden Dienstleister schon nicht wenig Geld kosten. Das würde allerdings das Konzept der „freiwilligen Spende“ konterkarieren.

  3. Michael Bloch sagt:

    Die Frage ist natürlich wie die Downloadzahlen aussehen würden, wenn es nicht kostenlos angeboten würde. Ich bin stark der Meinung, dass viele sich ein kostenloses eBook einfach mal „zur Ansicht“ herunter Laden und weniger eine ernsthafte Absicht haben, es zu lesen.

    • Professor Xanathon sagt:

      Das ist genau das: eine Meinung. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass Personen das tun, dass es „viele“ sind ist allerdings eine reine Vermutung.

  4. Professor Xanathon sagt:

    Noch drei Anmerkungen:

    1. ich kann selbstverständlich nur den Spendern über PayPal oder jenen, die über Email meine Bankverbindung erfragt haben, einen nächsten Band vorab zur Verfügung stellen. Die Käufer auf Amazon kenne ich selbstverständlich nicht, da Amazon mir deren Daten nicht weitergibt – das wäre auch ein eklatanter Datenschutzverstoß.

    2. A. Peter hat dankenswerterweise wie angekündigt im eReader-Forum nochmals auf das Projekt hingewiesen.
    Bei der Anmerkung eines Forenteilnehmers, „dass es beim ‚Humble Indy Bundle‘ auch klappt“, kann ich mir allerdings nur an den Kopf fassen. Da wird ernsthaft ein deutschsprachiges eBook-Projekt mit einem internationalen Spieledownload-Angebot verglichen und daraus dann die Aussage abgeleitet „bei denen klappt es doch auch“. Dazu fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr sein …

    3. die im Thread genannten Einnahmen über Amazon sind falsch. Bis zum 31.12.2012 blieben vom Verkaufspreis 2,07 Euro vor Umsatzsteuer übrig, es wurden also gerade mal ca. 40 Euro erlöst (die allerdings erst in ca. drei Monaten von Amazon ausgeschüttet werden). Die Erlöse über PayPal sind korrekt geschätzt, es handelt sich um ca. 60 Euro.

  5. Oben ist die Threadlänge wohl ausgeschöpft, da ist kein Antwort-Button mehr. Daher hier nur noch kurz die Ergänzung, dass ich es so dachte, dass man natürlich auch 0 bzw. „Danke, ich möchte nicht spenden“ anklicken kann.

  6. Harald Geyer sagt:

    Hallo!

    Ich finde es wichtig, dass solche Erfahrungen veröffentlicht (Dank an den Professor, für das Bekanntgeben der Statistiken) und diskutiert werden. Insofern will ich jetzt auch gerne noch meine Meinung dazu sagen…

    Ich sollte vorausschicken, dass ich etwas überrascht bin, dass der finanziellen Seite doch ein recht hoher Stellenwert beigemessen wird. Ich selbst bin seit ca. 10 Jahren recht aktiv was Entwicklung freier Software betrifft.
    (Etliche Stunden / Woche) und hab‘ dafür noch keinen Cent bekommen — obwohl es bei machen Projekten durchaus die Möglichkeit zu spenden gäbe. Mich stört das nicht, also offensichtlich hab‘ ich da einfach einen anderen Zugang. Das bitte beim Lesen des Folgenden im Hinterkopf behalten.

    ad Downloadzahlen/Reichweite
    Ich glaube nicht, dass mehr Exemplare in Umlauf sind, als direkt von der Website geladen wurden. Warum? Weil es einfacher ist, den Link herumzuschicken als das ganze E-Book (weil welche Variante will der Empfänger denn am liebsten?). Außerdem hab‘ ich bewusst überall, die Website verlinkt und nicht die E-Books, eben damit die Leute die Spendenbuttons sehen… Weiters wäre es interessant, nicht nur die Downloadzahlen zu kennen, sondern auch die unique IPs: Ich selbst habe nämlich z.B. gleich alle Varianten (sogar über mind. 2 IPs) heruntergeladen, weil mich auch die technischen Aspekte der E-Book Produktion interessiert haben. Gelesen hab‘ ich erst 4 der 10 Geschichten — es gibt einfach sonst zu viel zu tun.

    ad woanders klappt das besser
    Würde mich interessieren, ob’s dazu irgendwelche konkreten Daten gibt. Was mir dazu einfällt: Cory Doctorow hat ca. 10 Jahre gebraucht, bis er von seiner Literatur leben konnte. Und der ist wirklich in der Kategorie: sehr erfolgreich — das schaffen sicher nicht alle die unter CC veröffentlichen. (Und die, die nicht unter CC veröffentlichen meist auch nicht.) Der Vergleich mit Software hinkt noch mehr: Wirklich Geld haben eigentlich nur die großen wie Debian, und das auch zum Großteil von kommerziellen Firmen als Spendern. Und selbst dort wird von den Spendengeldern normalerweise keine Entwicklungsarbeitszeit bezahlt. Gibt es überhaupt ein Projekt, dass es sich leisten kann, die Entwicklungsarbeit aus Spenden zu bezahlen?

    ad Wie mißt man den Erfolg eines Projekts? Wann ist es gescheitert?
    Ich hatte eigentlich erwartet, dass der Hauptumsatz über amazon gemacht wird und die anderen Verbreitungskanäle mehr zum Schutz der Freiheit sind, als um Geld zu machen. Insofern bin ich positiv überrascht, dass anscheinend mehr als 50% über die anderen Kanäle zusammen eingenommen wurde. Wobei ich auch erwarte (die Zukunft möge mich widerlegen), dass die Spendenrate recht schnell zurückgehen wird, während der Absatz über amazon länger funktionieren wird — also wahrscheinlich wird das langfristig doch noch eintreten, dass amazon die Einnahmen dominiert. In jedem Fall halte ich zwei Monate für zu kurz, um den Erfolg zu beurteilen. Und ich hätte eigentlich nicht erwartet, dass mit den Spenden für ein einziges E-Book ein ganzen Webhosting gezahlt werden kann oder soll.

    Aus ganz persönlicher Sicht kann ich anmerken, dass dies eine der wenigen Seiten, die letztes Jahr online gegangen sind, ist, die ich regelmäßig lese und die weitere Entwicklung verfolge bzw. nach dem Lesen jeder Geschichte Korrekturvorschläge poste. Andern scheint es ähnlich zu gehen. Ich denke, diese Art von Aufmerksamkeit zu lukrieren, ist schon ein Erfolg für sich. Aber bis wirklich eine Community um dieses Projekt entsteht, ist es bestimmt noch ein weiter Weg.

    ad Geiz ist geil
    Warum interessieren mich freie Texte? Natürlich schon auch weil sie frei sind, aber das hat nicht unbedingt was mit Geld bzw. Geiz zu tun … Ich mag‘ Geschichten lesen, die aus Spaß, Überzeugung, Begeisterung, etc. entstanden sind und nicht um Geld zu machen. Meist ist die Qualität bei solchen Texten viel besser bzw. wie Ursula K. Le Guin (Planet der Habenichtse) so schön gesagt hat: Eigene Initiative ist ein viel besserer Motivationsfaktor als Geld.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es schädlich/schlecht finde, Spenden zu sammeln. Nur dass ich darauf nicht zu viel Aufmerksamkeit verschwenden würde. Ich finde Spenden als Feedbackmechanismus sogar sehr wichtig.

    ad Diese Art von Vergütung ist noch zu neu für die Leser.
    Für die Produzenten u.U. auch. Jedenfalls wunder ich mich schon sehr über die mehr oder weniger krampfhaften Versuche, den Spendern jetzt im nachhinein als Dank etwas extra zu bieten, damit sie sich von den anderen abheben/einen Bonus haben. Das ist nicht das, was ich mir unter eine „Spende“ vorstelle.

    ad Vorabversionen für einen kleinen Kreis
    Ich find‘ das eine gute Idee, die Bücher schon deutlich vor Veröffentlichung einem Kreis an Menschen, die sich darum verdient gemacht haben (Spender, aber auch Autoren, etc.), zugänglich zu machen. Schon allein, um mehr Korrekturen vor der Veröffentlichung zu sammeln, aber noch mehr, um eine partizipative Community aufzubauen. Ob das ganze als Geschäftsmodell taugt, bezweifle ich eher: Ich würde deswegen jedenfalls nicht mehr spenden.

    ad Spendentechnisches
    Für mich kämen als Bezahlkanäle Bitcoin und Banküberweisung in Frage. Wenn ich selber bitcoins (aus Spenden) hätte, dann hätte ich die wohl schon irgendwie aufgeteilt und dieses Projekt hätte auch was davon bekommen. Für eine Banküberweisung warte ich dann doch, bis ich mit dem Lesen von zumindest dem ersten Band fertig bin. Eventuell sogar bis noch mehr beisammen ist und der Aufwand Sinn hat. Wenn ich etwas Spende, dann jedenfalls mindestens genausosehr für die Möglichkeit diese Diskussion hier zu führen und dafür, dass die Wirtschaftsdaten unseres kleinen Steampunkuniversums veröffentlicht werden, wie für die Geschichten selbst!

    ad Experimente — wie kann es weitergehen?
    Ich finde die Idee, das manche E-Books hier nur gegen Bezahlung verfügbar sein könnten, interessant. Nicht weil ich glaube, dass das besser funktionieren würde, sondern weil ich selbst neugierig bin was passiert. Werden die mehr/weniger heruntergeladen? Machen die mehr Umsatz? Wird für die „freien“ Bücher mehr gespendet, wenn bei den anderen ein Preis — sozusagen als Richtwert — dabei steht? …

    Es gibt ja schon verschiedene Geschäftsmodelle mit gemischt kostenbehafteten und kostenlosen Downloads. Etwa immer nur die neuesten Texte nicht kostenlos, sodass die älteren dann sozusagen „Werbung“ für das neueste E-Book sind.

    Resümee
    Ich denke, es ist noch zu früh, um irgendeinen Teil des Experiments als erfolgreich/gescheitert zu betrachten. Interessant wird, ob das nächste E-Book mehr Spenden bekommt, weil alles schon bekannter ist, oder weniger, weil alles schon weniger neu ist und damit weniger Aufmerksamkeit bekommt. Interessant wird, ob die Veröffentlichung eines weiteren Bandes zu neuem Interesse und mehr Spenden für den alten Band führt. Interessant wird, wie sich die Spendeneinnahmen über einen langen Zeitraum (mehrere Jahre) entwickeln werden. Interessant wird, ob bei späteren Ausschreibungen mehr Autoren teilnehmen werden und ob irgendwann eine strengere Auswahl seitens des Herausgebers notwendig werden wird.

    Ich hoffe, all diese Dinge hier irgendwann nachlesen zu können. Ansonsten rate ich allen Beteiligten, das Projekt mit einem Tempo voranzutreiben, dass sie es mit Freude tun können und nicht mit dem Spendencounter im Hinterkopf.

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