40 Pfennig
Numero 2585
Ausgabe vom Dienstag, den 19. Juni 2018

Die Lage und die Zukunft

Von Professor Xanathon

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Ich kann mich an die­ser Stel­le nur erneut ent­schul­di­gen, dass es nach wie vor kei­ne Ver­öf­fent­li­chung in Sachen Gru­sel­ge­schich­ten gibt. Ich hat­te gehofft, das Gan­ze im Dezem­ber so weit fer­tig stel­len zu kön­nen, um mit der Umset­zung in eBooks bzw. mit dem Print­lay­out anfan­gen zu kön­nen. Dar­aus wur­de lei­der erneut nichts, weil mal wie­der das Leben dazwi­schen kam und ich mich auf meh­re­ren mehr­tä­gi­gen Schu­lun­gen her­um­ge­trie­ben habe, die lei­der nicht an mei­nem Arbeits­ort waren. Das kos­tet Zeit, eben­so wie ein Kun­de, dem ich deut­lich mehr Zeit wid­men muss­te, als vor­her ange­nom­men.

Es bleibt aber dabei: Ich arbei­te dran.

Ich habe mir aber Gedan­ken über die Zukunft gemacht. Ich muss mich fra­gen, ob ich die­ses Pro­jekt wei­ter füh­ren möch­te — oder vie­mehr, ob ich es kann. Es kann nicht ange­hen, dass zwi­schen dem Ende einer Aus­schrei­bung und einer Ver­öf­fent­li­chung zwei Jah­re oder mehr ver­ge­hen, auch dann nicht, wenn es sich um ein Non­pro­fit-Pro­jekt han­delt. Mei­ne ers­te Idee war, das Pro­jekt ein­fach ein­zu­stel­len. Ganz zufrie­den bin ich damit aber auch nicht, weil ich das Kon­zept an sich nach wie vor toll fin­de und für wich­tig hal­ten. Eben auch, um immer wie­der zu zei­gen, dass es Wege abseits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de des Kom­merz gibt.

Eine neue Idee ist, kei­ne ver­gleich­wei­se umfang­rei­chen Bücher mehr her­aus­zu­brin­gen, son­dern klei­ne­re Wer­ke, im Umfang viel­leicht wie ein Hef­t­ro­man, in denen dann weni­ge Geschich­ten zu fin­den wären (ähn­lich wie bei den ÆTHERWESTERN). Damit könn­te ich mir die Arbeit in klei­ne Häpp­chen auf­tei­len und die Chan­ce, dass was fer­tig wird, wäre deut­lich grö­ßer. Nach­teil dabei ist, dass Print­ver­sio­nen preis­lich lei­der im Ver­gleich zum Umfang eher teu­er wer­den wür­den, zumin­dest wenn man sie über Ama­zon ver­treibt.

Eine wei­te­re Idee wäre es, die Arbeit auf mehr Per­so­nen zu ver­tei­len, also bei­spiels­wei­se Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat zumin­dest teil­wei­se an Frei­wil­li­ge aus­zu­la­gern.

Quint­essenz: Es wird dem­nächst etwas erschei­nen, und es geht ver­mut­lich wei­ter, nur wie genau ist noch offen.

Ent­schul­di­gung an alle Auto­ren, die eine Geschich­te zur Ver­fü­gung gestellt haben und nun so lan­ge auf die Ver­öf­fent­li­chung war­ten muss­ten.

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